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NAS-Projekt

Einleitung


Primär zur Dokumentenablage, aber auch für weitere Aufgaben wie Mediastreaming hätte ich gerne zu Hause einen Server stehen. In einem ersten Ansatz habe ich aus ein paar preisgünstigen Komponenten einen Windows 2003-Server zusammengebaut. Die Wahl fiel im wesentlichen auf Windows, da ich damit schlichtweg die meiste Erfahrung habe. Die Idee war ein Windows Server, der still und heimlich in einer Ecke steht, und auf den ich mit meinem Notebook zugreifen kann.

Nun hatte die Sache (mindestens) einen Haken: Mein Notebook ist nur im Haus, wenn ich auch im Haus bin, was meine Frau grundsätzlich natürlich weniger gut findet. Also endet dieser Windows Server immer häufiger ans Display angeschlossen als normaler Rechner, während der (G5) iMac meiner Frau vor sich hin siecht. 
Der zweite Haken: Der Stromverbrauch. Die eingesetzten Komponenten sind "normale" PC-Komponenten, sprich ATX-Board, Intel Pentium Dual Core, 5x HDDs, etc. Den Stromverbrauch habe ich noch nicht gemessen, aber er dürfte beachtlich sein. Schlichtweg ausschalten ist keine Alternative, dazu greife ich zu häufig von außen auf die Maschine zu.

Also: Es muss eine Alternative her. In jedem Fall ein zusätzliches System, energiesparend, leise und halbwegs leistungsstark. Somit wäre dann der Dual Core frei, als normaler "Desktop-PC" sein Dasein zu fristen.

Vorbelastet durch berufliche Erfahrungen, finde ich ja, dass die QNAP-Geräte momentan so ziemlich das Non-Plus-Ultra darstellen. Wenngleich der Preis in einer Serverumgebung durchaus Sinn macht, so ist er doch für den privaten Einsatz zu happig. Es gibt zwar auch günstigere Modelle, aber die auf der Website von QNAP gelisteten Übertragungsraten empfinde ich als viel zu langsam. Zumal ich mein NAS gerne mit mindestens drei Platten im RAID-5 betreiben möchte, also ein Gerät mit mindestens 3 Laufwerksschächten (besser 4) benötigen würde, bin ich ziemlich schnell beim QNAP TS 439 Pro (II) gelandet, das mit um die 600 EUR ohne HDDs zu Buche schlägt.

Und da erwacht der (schon fast verloren geglaubte) Geek in mir: Das muss doch auch günstiger gehen. Im Kollegenkreis haben einige ähnliche Anforderungen, und somit war die Idee geboren, daraus eine kollaborative Arbeit zu machen, und auch gleich für Interessiert zu dokumentieren. Vermutlich gibt es jede Menge ähnliche Projekte, aber das hier ist eben unseres ;)



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